|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
DAS PROJEKT SONRAIL |
|
|
|
|
|
|
|
Projektbeschreibung |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Das
Ziel des Projekts sonRAIL ist die Entwicklung eines Modells zur Berechnung
des Eisenbahnlärms. |
|
|
Mit diesem Instrument
sollen die Schallimmissionen von fahrenden Eisenbahnzügen ermittelt werden
können. |
|
|
|
|
|
Der Schienenverkehr kann nur dann
als umweltfreundlich gelten, wenn auch die Belange des Lärmschutzes
ausreichend berücksichtigt werden. |
|
|
|
In
der Schweiz wird der Güterverkehr von der Strasse immer stärker auf die
Schiene verlagert. |
|
|
Da
der Personenverkehr die Trassen am Tag stark auslastet, wird ein erheblicher
Teil des Güterverkehrs in den lärmsensiblen Nachtstunden stattfinden
müssen. |
|
|
Selbst dann darf nur ein
erträgliches Mass an Lärm entstehen. |
|
|
Um die kritische Lärmbelastung durch
den Schienenverkehr genau bestimmen zu können, benötigen die Bundesbehörden
ein Berechnungs-Modell. |
|
|
|
Im Rahmen des Projektes sonRAIL wird
ein Lärmsimulationsmodell für den Eisenbahnverkehr entwickelt. |
|
|
Dieses Modell erlaubt eine Ermittlung der
Schallimmissionen von fahrenden Eisenbahnzügen im Hinblick auf eine
Beurteilung gemäss der Schweizerischen Lärmschutzverordnung (LSV). |
|
|
sonRAIL wird das zuküftige
Referenzmodell in Sachen Eisenbahnlärm in der Schweiz. |
|
|
|
|
|
sonRAIL ist ein Projekt im Auftrag
des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Es dauert bis 2009. |
|
|
sonRAIL: Projektaufgabe und -partner |
|
|
|
|
|
|
|
|
sonRAIL: Projektaufgabe
und -partner |
|
|
|
|
Die Projektaufgabe |
|
|
|
Das
Ziel von sonRAIL ist die Erarbeitung eines innovativen und zukunftsweisenden
Berechnungsmodell für Schallimmisionen, das die Belastung des durch die
Eisenbahn erzeugten „Lärms” auf Anwohner der Strecken (und sogar ganze
Gebiete) bestimmen kann. |
|
|
sonRAIL soll das Referenzmodell für
Eisenbahnlärm in der Schweiz werden, welches den anspruchsvollen
Anforderungen (urbane Gebiete, Schallschutzwände, hohe Geschwindigkeiten)
entspricht. |
|
|
Zur Erarbeitung des Lärmmodells
muss ein Emissionsmodell entwickelt werden, das eine Aussage ermöglicht,
welcher Lärm von einem Fahrzeug (Personenzug, Güterzug, S-Bahn, etc.) unter
bestimmten Trassierungsbedingungen (z. B. Bogen, Gerade, Weiche) und bestimmten
Oberbauten (Schwellenarten, Schienentypen, etc.) abgestrahlt wird. |
|
|
|
Als Grundlage für dieses
Emissionsmodell werden im Sommer des Jahres 2007 umfangreiche Messungen an
den Strecken Freiburg - Lausanne und Rothrist - Wanzwil (Neubaustrecke)
durchgeführt. |
|
|
Im Jahr 2008 werden dann weitere
Messungen insbesondere zur Validierung des Emissionsmodells und zur Messung
von Zügen bei hohen Geschwindigkeiten (über 160 km/h) durchgeführt. |
|
|
|
|
|
Operative Projektpartner |
|
|
|
|
|
Empa Umweltakustik |
|
|
|
|
|
Mitwirkung bei den
Emissionsmessungen im Juli und August 2007 sowie im Juni 2008 |
|
|
Entwicklung eines
speziell auf die Problematik von Eisenbahnlärm ausgerichteten
Schallausbreitungsmodells. In Quellennähe wird dabei besonderes Augenmerk
auf die wechselnden Reflexionseigenschaften des Untergrundes im Übergang von
Schotter zu Gras oder Asphalt sowie auf Mehrfachreflexionen zwischen
Fahrzeugen und seitlichen Begrenzungen bei Einschnitten und Tunnelportalen
geschenkt. Im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik werden deutliche
Verbesserungen bei der Abbildung der meteorologischen Einflüsse auf die
Schallausbreitung sowie bei der Immissionsprognose im überbauten Gebiet
angestrebt. |
|
Ausprogrammierung des
Emissions- und Immissionsmodells. Es ist dabei eine GIS-basierte
Programmsteuerung vorgesehen, welche sich an den Vorgaben der Lärmdatenbank
Schweiz des Bafu orientiert. |
|
|
Validierung des
Emissionsmodells sowie Durchführung einer Sensitivitätsanalyse der
Modellparameter. In Kombination mit der Validierung des Ausbreitungsmodells
lässt sich daraus die Genauigkeit des Gesamtmodells quantifizieren. |
|
|
|
EMPA
Umweltakustik >>> http://www.empa.ch/akustik/ |
|
|
|
|
|
TU Berlin Fachgebiet
Schienenfahrzeuge |
|
|
|
|
|
Erfassung und Abbildung
der Lärmquellen in einem Emissionsmodell |
|
|
Genaue Beschreibung der
Hauptschallquellen an Schienenfahrzeugen: |
|
|
|
|
|
1. Rollgeräusch zwischen
Stahlrad und Stahlschiene |
|
|
2. Antriebs- und
Aggregatgeräusche |
|
|
3. die aerodynamischen
Geräusche (bei hohen Geschwindigkeiten) |
|
|
|
|
|
Eine Trennung der Rad-
und Schieneanteile am Rollgeräusch wird im sonRail Emissionsmodell ermöglicht
und lässt somit gezielte Aussagen zur Lärmreduzierung an der Quelle zu. |
|
|
|
|
|
Umfangreiche Messungen an
repräsentativen Fahrzeugen und Zugkompositionen ermöglichen eine hohe
Genauigkeit der Modellbildung. |
|
|
Der Einfluss von
verschiedenen Oberbauarten wie Beton-, Stahl-, Bi-Block und Holzschwellen
werden ebenso im Modell erfasst wie punktuelle Situationen an Weichen und
Schienenstössen, in Kurven und auf Brücken. Die Messungen werden mit einer
auf die Anforderungen des Projektes spezialisierten Messtechnik durchgeführt. |
|
|
Für die genaue Ortung der
Schallquellen wird ein vertikales Linienarray zur Bestimmung der
Schallleistungen der vorbeifahrenden Fahrzeuge eingesetzt. |
|
|
Diese Messungen
ermöglichen eine exakte Beschreibung der Schallabstrahlung von
unterschiedlichen Fahrzeugarten in unterschiedlichen Fahrzeughöhen. Die
Wirkung von Schallschutzwänden bei hochgelegen Fahrzeugschallquellen kann
genau untersucht werden. |
|
|
Das Rollgeräusch wird
zusätzlich durch eine Intensitätsmesssonde erfasst und genau beschrieben.
Eine Hochgeschwindigkeitskamera erfasst alle Fahrzeuge, die auf der
Messstrecke verkehren, und ermöglicht eine genaue Zuordnung der
Messergebnisse zu den jeweiligen Fahrzeugtypen. |
|
|
Das sonRail
Emissionsmodell wird Informationen für die Beschreibung der Schallquellen in
einem Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 200 km/h zur Verfügung stellen, so
dass eine Vielzahl von Anwendungsfällen abgedeckt werden kann. |
|
|
|
TU Berlin
Fachgebiet Schienenfahrzeuge >>>
http://www.schienenfzg.tu-berlin.de/ |
|
|
|
|
|
PROSE Measuring &
Testing Lärm |
|
|
|
|
|
Organisation der
Emissionsmessungen |
|
|
Für die
Emissionsmessungen an der Strecke Rothrist - Wanzwil werden drei Messstellen
an zwei Orten betrieben. Bei den Messungen zwischen Freiburg und Lausanne
werden insgesamt 12 Messstellen an 11 Orten betrieben. |
|
|
Durchführung des
Bahnbetriebs: Um eine bessere Modellierung zu ermöglichen, werden zusätzlich
zu den Regelzügen noch zwei Messzüge im Auftrag von PROSE betrieben, von
denen nicht nur die Komposition bekannt ist, sondern auch die Radrauheiten
direkt gemessen werden, so dass eine detaillierte Modellierung der Anregung
ermöglicht wird. |
|
|
Datenvolumen: mehr als
100 GB an Messdaten von mehr als 3000 Zugsvorbeifahrten |
|
|
|
PROSE
Measuring & Testing Lärm >>> http://www.prose.ch/ |
|
|
|
|
|
Beratende Projektpartner |
|
|
|
|
|
Schweizerisches Institut
für Systems Engineering SISE AG |
|
|
|
|
|
Beratung des
Auftraggebers zum Projektmanagement |
|
|
Unterstützung beim
Risiko-Management |
|
|
|
Schweizerisches Institut für Systems
Engineering SISE AG |
|
|
|
|
|
Interdisziplinäre
Forschungsverbund Bahntechnik e.V. |
|
|
|
|
|
Beratung des
Auftraggebers zum Projektmanagement (u. virtuelles Projektmanagment) |
|
|
Bereitstellung moderner
Projekt-Management-Systeme (Intranet sowie Internet) |
|
|
Öffentlichkeitsarbeit für
das Projekt sonRAIL |
|
|
(internationale)
Fachtagungen |
|
|
Europäisches
Kontakte-Netzwerk im Bereich Schienenverkehr und Verkehrspolitik |
|
|
|
Interdisziplinäre Forschungsverbund
Bahntechnik e.V. |
|
|
|
|
|
|
Bundesamt für Umwelt
(BAFU) |
|
|
BAFU >>>
http://www.bafu.admin.ch/laerm/01146/06267/index.html?lang=de |
|
|
|
|
|
Projekt-Broschüre |
|
|
|
|
|
|
|
DOWNLOAD >>> sonRAIL.pdf |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|